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Karriere Eckdaten:

1995/96 Vizeweltmeisterin im GS, Zweite im Gesamtweltcup.
1996/97 Vizeweltmeisterin im SBX. Dritte im Gesamtweltcup.
1997/98 Zweite im Gesamtweltcup.
1998/99 Erste im Gesamtweltcup.
1999/00 Erste im Gesamtweltcup.
2001 Brozemedaille Weltmeisterschaften im PGS.
2005 Weltmeisterin im PGS.

Zweifache Olypmia Teilnehmerin.
Meiste Rennen im Weltcup (277, Stand bei Beginn Saison 2006)

Bildung:

  • Volksschule
  • Hauptschule
  • Sportgymnasium
  • Matura
  • Snowboard Lehrwart
  • Diplomierte Freizeit und Veranstaltungsmanagerin

Ausrüstung:

  • Board (SBX) - Atomic
  • Boots/Binding - Burton
  • Helm/Brillen - UVEX

Unterstützung:

  • Österreichische Sporthilfe

So lange ich mich zurück erinnern kann, ist Sport und Natur eng mit meinem Leben verbunden. Meine Mutter Viktoria war Sennerin hoch auf der Alm in den Pongauer Bergen, mein Vater Heinz war ein begabter Fußballer und Absolvent der HSNS. Schon als Kind habe ich die meiste Zeit entweder auf einem Berg, am See, am Tennis- oder Fußballplatz verbracht. In Flachau aufzuwachsen war natürlich bestens dazu geeignet mich früh auf den Pisten zu versuchen. Mein Einstand auf Schnee fand noch auf zwei Brettern statt aber es dauerte nicht lange bis es mit dem Boarden losging. Mit 14 stand ich das erste Mal am Brett und habe meine Liebe zum Carven entdeckt.

Meine erste Saison als Profi absolvierte ich 1994/95 und ich wusste schon damals, dass ich diesem Sport lange treu sein werde. Umso stärker war dieses Gefühl als ich in meiner zweiten Saison (1995/96) beim 32. Rennen meiner Laufbahn den ersten Sieg feiern konnte. Im kanadischen Sun Peaks war es soweit, endlich ganz oben am Stockerl. Ein unbeschreibliches Gefühl! In dieser Tonart ging es auch weiter, wobei der Gewinn der Silbermedaille im GS bei der ersten FIS Snowboard Weltmeisterschaft in Lienz (1996) sicherlich meinen bis dahin größten Erfolg darstellte. In der gleichen Saison (1995/96) konnte ich auch in der Gesamtweltcup- Wertung das erste Mal vorne mitfahren, der Zweite Platz war eine erste Bestätigung konstant mit der Weltspitze mithalten zu können. In der darauf folgenden Saison (1996/97) konnte ich diesen Erfolg wiederholen und den dritten Platz im Gesamt Weltcup belegen. Dazu kam auch noch die Silbermedaille im Snowboardcross bei der WM in Innichen. Resumee: eine tolle Saison, aber schön langsam wollte ich dann doch die große Kristallkugel mein Eigen nennen.

1998/99 war es dann soweit. Sieg im Gesamtweltcup! :-) Für mich hat die Gesamtwertung einfach immer die größte Aussagekraft, und diese zu gewinnen war ganz bestimmt ein Meilenstein in meiner Karriere. Umso schöner war es dann diesen Erfolg zu wiederholen und beim Weltcupfinale 1999/2000 erneut den Titel "Gesamtweltcup Siegerin" tragen zu dürfen. Die Bronzemedaille im PGS bei der WM in Madonna di Campiglio (2001) komplettierte eine sehr erfolgreiche Periode meiner Karriere.

Wie es im Sport öfters so üblich ist folgten ein paar magere Jahre, wobei die Teilnahme und das vorzeitige Aus bei den olympischen Spielen in Salt Lake City (2002) wohl am besten als bittersüßes Erlebnis beschrieben werden kann. Kurz gesagt, es war wunderschön dabeizusein, aber auch sehr enttäuschend in der Qualifikation zu stürzen. Aber es sollten ja noch andere Großereignisse kommen und so war die Enttäuschung im ersten Moment sicherlich groß, dann aber doch wieder schnell überwunden.

Ein so ein Großereignis waren dann eben die 6. Snowboard Weltmeisterschaften im kanadischen Whistler Blackcomb. Silber (2x) und bronze (1x) hatte ich ja schon bei den vorhergehenden Weltmeisterschaften gesammelt, jetzt war es an der Zeit endlich das Trio der Farben zu komplettieren. Am 18. Jänner 2005 war es dann soweit. Die Goldmedaille im PGS! Bei widrigsten Bedingungen und vor den Augen meiner Schwester Claudia und meinem Freund Tom hat es dann wirklich geklappt! Ich hab meine Routine ausgespielt und stand ganz oben am Stockerl, Medaillensammlung komplett! Bei der Nationalhymne mit der Goldmedaille um den Hals hängend dazustehen, war ein unbeschreibliches Erlebnis und den Tag werde ich wohl nie vergesssen.

Mittlerweile stehe ich vor dem Beginn meiner 13. Saison im Snowboard Weltcup (2006/07). Mit 277 Rennen bin ich die Läuferin mit den meisten Rennen am Konto. Davon bin ich 153-mal unter die Top Ten gefahren und stand 56-mal am Stockerl. 12-mal schaffte ich es bis ganz nach oben und ich hoffe dass es noch ein paar Mal mehr klappen wird :-)

In diesem Sinne möchte ich mich auch einmal bei allen bedanken die mich seit Jahren dabei unterstützen . Ihr wisst schon wer ihr seid. Familie, Freund/e, Fans,Trainer, Betreuer, Manager, Verband, Sponsoren, Sporthilfe und an alle die mir wohlgesinnt sind, vielen Dank! Ohne euch wär dieser ganze Zirkus wohl nicht zu bewältigen. Danke für eure Unterstützung und haltet mir weiterhin die Daumen.

Bis bald,

Manuela

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